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Unsere Themen

 

 

 
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Mobilität in Europa stärken
Mobilität ist ein Wachstumsmotor ersten Ranges. Beispiel Logistik: Die Branche schafft seit Jahren kontinuierlich neue Arbeitsplätze. Mit Umsätzen in Höhe von 836 Milliarden Euro rangiert sie inzwischen hinter der Bau- und Ernährungswirtschaft europaweit auf dem dritten Platz. Dabei ermöglicht sie den Warenaustausch zwischen Produzenten und Konsumenten – reibungslose Mobilität ist Voraussetzung für Arbeit und Wohlstand in Europa.

Neben harten Wirtschaftsdaten steht zunehmende Mobilität auch für die Erfolgsstory des europäischen Einigungsprozesses: Grenzschranken gehören weitgehend der Vergangenheit an; Wohnsitz- und Niederlassungsfreiheit ermöglichen EU-Bürgern einen Arbeits- und Lebensstil auch fernab des eigenen Heimatlandes – damit geht ein Mehr an individueller Gestaltungsmöglichkeit einher.

Allerdings ist die EU nur auf den ersten Blick grenzenlos: Wenn es um Verkehrsregeln, Rechtsverstöße oder Bußgeldregelungen geht, legt jedes Land weiterhin eigene Maßstäbe an. Autoreisende durch Europa werden damit verwirrenden und sich teilweise widersprechenden Regelungen ausgesetzt. Der EAC macht sich stark für mehr Klarheit im EU-Verkehrsrecht und erarbeitet tragfähige Lösungen für die Herausforderungen des Verkehrswachstums – und stärkt damit Mobilität in Europa.

 

 

 
 
 
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Verkehrsrecht harmonisieren
Wer per Auto durch Europa reist, muss sich mit unterschiedlichsten nationalen Regelungen auseinandersetzen. So hat zum Beispiel jeder Nationalstaat weiterhin seine eigenen Vorschriften bei der Handhabung von Warnwesten für Auto- und Motorradfahrer. Eine Übersicht folgt.

Schwierig wird es auch bei Verkehrsverstößen im Ausland: Immer noch ist nicht garantiert, dass etwa Geschwindigkeitsmessungen nach einheitlichen Regeln und mit geeichten Instrumenten erfolgen. Auch bei grenzüberschreitenden Bußgeldverfahren fehlen dringend notwendige Standards. So ist beispielsweise nicht gewährleistet, dass entsprechende Bescheide in die Heimatsprache des Betroffenen übersetzt werden – unnötige Probleme und Rechtstreitigkeiten sind die Folge.

Pragmatische Einigungen erzielen
Verkehrsrechtliche Kernvorschriften müssen europaweit pragmatisch und kostengünstig harmonisiert werden. Dabei gilt für den EAC: Spielregeln abstimmen, wo dies der Transparenz und Verständlichkeit dient – Überregulierung vermeiden, wo Anpassungen zu aufwändig sind.

 

 

 
 
 
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Verkehrssicherheit verbessern
Die EU-Kommission gibt die Richtung vor: Trotz steigender Verkehrsdichte soll gemessen am Jahr 2000 die Zahl der Verkehrstoten auf europäischen Straßen bis 2010 um die Hälfte verringert werden. Dieses Ziel unterstützt der EAC bedingungslos.

Telematische Systeme spielen dabei eine besondere Rolle. Die Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren intelligente Fahrerassistenzsysteme – wie beispielsweise Abstandsregler oder Spurwechselassistent – entwickelt, die in Kombination mit traditionellen Maßnahmen zu mehr Verkehrssicherheit beitragen können. Zudem wird gegenwärtig das elektronische Rettungssystem eCall serienmäßig entwickelt: Beispielsweise kann bei einem Autounfall automatisch ein Signal mit genauer Position an die Rettungsstelle übermittelt werden.

Verlässliche Sicherheitstechnologien vorantreiben
Nutzerfreundliche Technologien können Menschenleben retten. Voraussetzung ist aber erstens, dass die unterschiedlichen telematischen Systeme europaweit kompatibel sind. Zweitens müssen Zulassung und Prüfung der Systeme einheitlichen Standards unterliegen. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, können sich Autofahrer auch im Nachbarland auf ihre Sicherheitstechnik verlassen. Darüber hinaus gilt es, Verbraucherrechte – etwa der Schutz vor Personendaten bei automatischen Erfassungssystemen – zu wahren. Auch hierfür macht sich der EAC stark.

 

 

 
 
 
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Nachhaltige Lösungen finden
Keine Frage: Mehr Mobilität und Verkehr ist nur möglich, wenn das Wachstum nachhaltig stattfindet. Der EAC setzt sich für verkehrspolitische Lösungen ein, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte ausgewogen berücksichtigen.

Es gilt, jedes Verkehrsmittel optimal einzusetzen. Für stark frequentierte Innenstädte bedeutet das zum Beispiel, die Attraktivität und Qualität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern. Zugleich sollte die Infrastruktur für Fahrräder von der Straßenführung bis zu Abstellplätzen verbessert werden. In ländlichen Räumen hingegen ist und bleibt der Pkw unverzichtbar. Hier kommt es insbesondere darauf an, die Effizienz bei Autofahrten zu steigern. Intelligentes Mobilitätsmanagement – das Fahrgemeinschaften oder best möglichst aufeinander abgestimmte Verkehrsträger umfasst – weist hier den Weg.

Dialog fördern
Der EAC steht für nachhaltige Verkehrskonzepte, die alle Verkehrsteilnehmer mit einbeziehen. Europa bietet die Möglichkeit, voneinander zu lernen: Wie gehen andere Länder die Herausforderungen an? Welche Ideen für nachhaltige Mobilität werden dort gegenwärtig entwickelt? Was kann übertragen werden? Der EAC wird in den kommenden Jahren diesen Dialog und Wissensaustausch als Partner für Mobilität vorantreiben.

 

 

 
             
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